Qualität der Fernstudium-Anbieter

Jeder, der ein Fernstudium anstrebt, will sicher gehen, dass er eine qualitativ hochwertige Ausbildung bekommt.

Kein Wunder, denn schließlich wird über eine vergleichsweise lange Zeit viel Geld und Freizeit geopfert, damit der Abschluss erreicht werden kann.

Da ist es gut zu wissen, dass der Begriff der Qualitätssicherung auch im Fernunterricht kein Fremdwort mehr ist.

Durch die ZFU, die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht, wird die Qualität der Anbieter regelmäßig überprüft.

Hier müssen die einzelnen Fernlehrgänge auch zugelassen werden.

Damit ist garantiert, dass bestimmte Mindeststandards auf jeden Fall vorhanden sind und dass mit den gebotenen Lernmaterialien auch das Kursziel erreicht werden kann. Hinzu kommen die individuellen Anforderungen, also die, die jeder für sich selbst stellt.

Ob man selbst mit dem Fernstudium-Anbieter  zurecht kommt und ob der gewählte Lehrgang für das eigene berufliche Fortkommen sinnvoll ist, steht dabei auf einem ganz anderen Blatt.

 

Hilfreiche Fragen zur Einschätzung der allgemeinen Qualität des Anbieters können sein:

  • Wie lange gibt es den Anbieter bereits?
  • Gibt es Erfahrungsberichte von anderen Teilnehmern im Internet? Diese sollten nicht auf der Homepage des Anbieters stehen, denn dieser wird keine negativen Kritiken veröffentlichen.
  • Welchen Eindruck hinterlässt die Studienberatung bei Nachfragen per Telefon oder E-Mail?
  • Wie sieht das Studienmaterial aus?
  • Ist der Anbieter zertifiziert?

Je nach Entfernung zur Fernhochschule nicht zu groß, so kann sich auch ein Besuch dort lohnen.

So kann sich jeder persönlich ein Bild vom Unternehmen machen.
Zur Einschätzung der Qualität kann auch das kostenlose Probestudium genutzt werden.

 

Noch einmal zur ZFU:

Jeder Kurs muss durch diese staatliche Stelle zugelassen werden.

Ist das bei einem nicht der Fall, lässt dies nicht eben auf Qualität schließen. Hier sollte jeder Interessent hellhörig werden.
Qualität Fernstudium
Schwieriger ist die Qualität einzuschätzen, wenn es sich um reine Selbstlernkurse handelt, die nicht mit einer Betreuung einher gehen.
Hier erhalten die Teilnehmer keinen Abschluss nach einer Prüfung, sondern nur ein Teilnahmezertifikat.

Sie brauchen keine Zulassung durch die ZFU und es gelten auch nicht die Regeln des Verbraucherschutzes. Unseriös sein müssen solche Angebote dennoch nicht. Es ist aber ratsam, einen genaueren Blick darauf zu werfen.

Preis und Leistung müssen in einem angemessenen Verhältnis zueinander stehen, dies kann auch ein Laie einschätzen.
Hierbei handelt es sich übrigens auch nicht um ein Fernstudium oder um Fernunterricht, auch wenn die Anbieter diese Begriffe dafür gern einsetzen.

Bei einem Fernstudium kann der Teilnehmer auf eine persönliche Betreuung bauen, bei den reinen Selbstlernkursen ist er auf sich allein gestellt.