Proofreader als Beruf

Unter der Bezeichnung Proofreader wird im Allgemeinen ein Korrekturleser verstanden.

Doch genau genommen umfasst der Aufgabenbereich eines Proofreaders noch weitaus mehr, als der eines normalen Korrektors.

So kann der Proofreader in einem großen Unternehmen angestellt arbeiten, er muss also nicht zwangsläufig als Freiberufler tätig sein, und hier in verschiedenen Abteilungen eingesetzt werden.

Es werden Dokumente aus den verschiedenen Bereichen des Unternehmens bearbeitet, was die Arbeit sehr abwechslungsreich und interessant macht.

Der Proofreader kann in einem Unternehmen zum Beispiel Präsentationen bearbeiten, was Hand in Hand mit den Grafikern gehen muss.

Die Präsentationen werden dabei in deutscher und in englischer Sprache bearbeitet.

Wichtig ist, dass sich der Proofreader in immer neue Themen einarbeiten kann.

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Es geht um die gestalterische und die inhaltliche Korrektheit, um eine rasche Erfassbarkeit des Textes und der gesamten Präsentation.

Sprache und Grafik werden durch den Proofreader bearbeitet.

Dabei geht es nicht nur um Korrekturen, sondern auch darum, dass ein Text erst einmal formuliert werden muss.

Wichtig sind Kürze und Präzision, Aussagen müssen auf den Punkt gebracht werden.

 

Der Proofreader sichert die Qualität der fremdsprachlichen Publikationen

Der Proofreader ist genau genommen für die Qualitätssicherung zuständig. Doch auch die Schlusskorrektur liegt in den Händen des Proofreaders.

Hier kommt es in erster Linie auf die Fehlerfreiheit der Dokumente an.

Rechtschreibung, Grammatik sowie Interpunktion werden überprüft.

Darüber hinaus werden die Angaben, die im Dokument gemacht werden, nachgerechnet. Das gilt zwar nicht für umfangreiche Berechnungen, aber zum Beispiel für Durchschnittsangaben. Außerdem wird überprüft, ob unternehmensinterne Formulierungen und Eigenheiten eingehalten wurden.

Denn nicht wenige Unternehmen haben ihre eigenen Standards, die dann auch in jedem Dokument und in jeder Präsentation vorhanden sein müssen. Das bezieht sich auf Formulierungen, Darstellungen, Formatfestlegungen oder Schreibweisen. Der Proofreader sorgt somit auch dafür, dass das Corporate Design eingehalten wird.

Wie bereits erwähnt kommt es nicht nur auf die englische Sprache an, sondern auch in der deutschen Sprache ist der Proofreader tätig. Dokumente werden schließlich nicht nur in englischer Sprache verfasst.

Allerdings hat sich bei vielen Mitarbeitern ein stark von Anglizismen durchzogenes Managementvokabular eingeschlichen, welches durch den Proofreader wieder an die normale deutsche Sprache angepasst werden muss.

Der Proofreader hilft bei sprachlichen Problemen

Der Proofreader kann zudem als Helfer bei sprachlichen Problemen gesehen werden, er kann zum Beispiel Hilfestellung bei allen Fragen rund um die Sprache bieten sowie es üblicherweise auch der Lektor, Übersetzer oder Dolmetscher leistet.

Die englische Sprache muss auf hohem Niveau beherrscht werden, auch wenn zum Beispiel englische Originaldokumente an Muttersprachler weitergereicht werden.

Dennoch gehört das Korrigieren der englischen Texte zum täglichen Arbeitsaufwand.