Eignung als Softwarelokalisierer

Der Beruf des Softwarelokalisierers ist sehr anspruchsvoll und es müssen verschiedene Fähigkeiten und Kenntnisse mitgebracht werden.

Zum einen muss natürlich die eigene Muttersprache ausgezeichnet beherrscht werden.

Zum anderen muss die englische Sprache in Wort und Schrift beherrscht werden, denn Englisch ist die Sprache Nummer Eins,
wenn es um Software geht.

Vorteilhaft ist es, wenn der Softwarelokalisierer auch weitere Sprachen anwenden kann, dies ist aber keine zwingende Voraussetzung um in diesem Job tätig zu sein.

 

Gutes technisches Verständnis ist notwendig

Der Softwarelokalisierer muss des Weiteren über ein großes technisches Verständnis verfügen und auch ein entsprechendes Interesse an der Informationstechnologie mitbringen.

Wer einfach mal so „nebenbei“ ein wenig am Rechner gebastelt hat, hat hier schlechte Karten, es sollte schon ein ausgesprochener Hang zur Technik vorhanden sein.

 

Anpassung der Software-Produkte für den internationalen Markt

Der Softwarelokalisierer sollte sich, da er verschiedene Aufgabenfelder und Themen zu bearbeiten hat, aber auch in diese hineinversetzen können und er sollte Lust darauf haben, sich mit immer neuen Trends auseinanderzusetzen.

Denn gerade die Softwarebranche ist ständigen Änderungen unterworfen und die Hersteller passen sich ständig den Neuerungen auf dem Markt an.

Den eigenen Geschmack hingegen muss der Softwarelokalisierer hinten anstellen können, denn darum geht es schließlich nicht. Ob er nun ein Spiel oder eine Anwendung mag oder nicht, interessiert nicht, es geht nur darum, dass das Produkt für den gewünschten Markt angepasst wird.

Eignung als Sofwarelokaliserer

Manchmal sind die originalen Beschreibungen nicht leicht zu verstehen und es ist für den Übersetzer kompliziert zu verstehen, was der Verfasser eigentlich sagen wollte.

Bei der Softwarelokalisierung muss daher teilweise eine kreative Übersetzung angewendet werden, die schon fast an das Literarische grenzt. Doch auch die fachlich-technische Übersetzung darf nicht zu kurz kommen.

Der Softwarelokalisierer sollte alles daran setzen, sich für ein Fachgebiet zu spezialisieren, denn er kann bessere Aufträge bekommen, wenn er sich in einem Bereich bestens auskennt.

Softwarelokalisierer können sich zum Beispiel auf Büroanwendungen, auf Grafikprogramme oder auf Spiele für das Handy spezialisieren. Eher unwichtig hingegen ist die formale Ausbildung, wenn jemand als Softwarelokalisierer tätig sein möchte.
Denn auch Quereinsteigern werden hier gute Chancen geboten.
Es muss aber nachgewiesen werden können, dass die sprachliche und die technische Kompetenz vorhanden sind