Eignung als Terminologe

Wer über den Beruf des Terminologen nachdenkt, der sollte einige Voraussetzungen dafür erfüllen.

Wer schnelle Erfolge sehen möchte, ist hier fehl am Platze, erforderlich ist vielmehr eine enorme Ausdauer.

Außerdem muss ein Terminologe über ein hohe Frustrationsschwelle verfügen.

Das Interesse an Sprache, an der Kommunikation und am Schreiben muss groß sein, außerdem sollte das Sprachgefühl gut ausgeprägt sein.

Stilsicherheit und Wortgewandtheit sind ebenso wichtig. Terminologen sollten zu Kompromissen bereit sein und auch einmal den unorthodoxen Weg wählen.

Wer sich nur an das an der Hochschule Gelehrte hält, wird sicherlich kaum Erfolg haben und sich schon bald nach einem anderen Beruf umsehen müssen.

 

Der Terminologe beherrscht die Arbeitssprache perfekt

Die Arbeitssprache muss auf dem Niveau der Muttersprache beherrscht werden, das heißt, die Fremdsprache muss perfekt sein.

Zu den einzelnen Fachgebieten müssen solide Kenntnisse vorhanden sein, auch wenn eine Übersetzung mit Hilfe von Software am Computer vorgenommen werden kann.

Die Kenntnisse der Fachgebiete beziehen sich dabei auf das jeweilige Ressort, in dem der Terminologe tätig ist.
Die eigene Muttersprache muss nicht nur einwandfrei beherrscht werden, sondern das Gefühl für die Sprache muss um einiges schärfer sein, als üblich.

Hier gibt es einen Punkt, der nicht erlernt werden kann und der bezieht sich eben auf dieses Sprachgefühl.

Die Sprache muss spielerisch sein und der Terminologie sollte nicht lange überlegen müssen, um feine Abstufungen der Worte erkennen zu können.

 

Der Terminologe arbeitet meistens in seiner Muttersprache

Idealerweise arbeitet der Terminologe nur in der Muttersprache, doch die Kenntnisse der Fremdsprache sind auf jeden Fall von Vorteil.

In der Regel arbeiten Terminologen als Freiberufler, denn nur sehr große Unternehmen leisten sich den Luxus eines fest angestellten Terminologen.

Hier ist wieder der Punkt der Fremdsprachenkenntnisse wichtig, denn in einem solchen großen Unternehmen kommt der Terminologe zwangsläufig auch mit den ausländischen Kunden in Kontakt.

Innerhalb eines Unternehmens ist der Terminologe sehr wichtig, denn er ist für den Wissens- und Informationstransfer zuständig.

Terminologen müssen ein Leben lang dazu lernen, also ist die Bereitschaft zur ständigen Weiterbildung unverzichtbar. Das hat den Hintergrund, dass sich die Sprache und das Wissen permanent weiterentwickeln und dem wird mit der Weiterbildung Rechnung getragen.