Eignung als internationale Luftverkehrsassistentin

Die Tätigkeit als Internationaler Luftverkehrsassistent ist zwar abwechslungsreich und vielseitig, allerdings auch recht anstrengend. Das sollte jedem bewusst sein, der sich für diesen Job interessiert. Die Arbeit findet meist im Gehen oder Stehen statt, das gilt allerdings nicht für die Luftverkehrsassistenten, die am Schalter eingesetzt sind. Beim Check-in ist eher sehr viel Arbeit im Sitzen angezeigt.
Der Umgang mit dem Computer sollte selbstverständlich sein, dieser wird nicht nur beim Ticketverkauf am Schalter eingesetzt, sondern auch bei den Aufgaben, die im Rahmen der Management-Assistenz zu erledigen sind.

Höflichkeit und ein gepflegter Umgangston sollten selbstverständlich sein und das nicht nur in der Muttersprache, sondern auch in einer oder mehreren Fremdsprachen. Es ist daher wichtig, sich mit den Gepflogenheiten in den verschiedenen Ländern vertraut zu machen. Generell sind die Sprachkenntnisse natürlich von besonderer Bedeutung, denn bei der Abfertigung von ausländischen Passagieren muss die englische Sprache hervorragend beherrscht werden.

Wer sich als Internationaler Luftverkehrsassistent bewirbt, muss gesund sein, außerdem sollten Luftdruckveränderungen dem Körper nichts ausmachen. Diese treten nun einmal regelmäßig beim Start und bei der Landung einer Maschine auf. Zu rechnen ist des Weiternen mit einer Arbeit, die mit starken Erschütterungen einher gehen kann. Wenn das Flugzeug in Turbulenzen gerät, kann dies sehr belastend für den Körper sein.

Der Internationale Luftverkehrsassistent muss sich mit Gesetzen und Vorschriften in Bezug auf den Flugverkehr in verschiedenen Ländern auskennen. Dies wird ihm zwar bei der Ausbildung nahe gebracht, allerdings ist eine ständige Weiterbildung unverzichtbar.
Als Luftverkehrsassistent ist der Kundenverkehr gang und Gäbe, daher sollte sich in dem Beruf niemand scheuen, auf fremde Menschen zuzugehen. Darüber hinaus wird Teamarbeit großgeschrieben, denn im Flugzeug muss jeder mit jedem zusammen arbeiten können. Bewusst sein muss einem Bewerber überdies, dass er häufig von seinem Wohnort abwesend sein wird. Auch wechseln die Aufgaben und Arbeitssituationen immer wieder, kaum jemand wird eine Woche oder einen Monat lang täglich die gleichen Aufgaben wahrnehmen können. Die Arbeitszeiten sind unregelmäßig und die Tätigkeit wird in der Regel im Schichtsystem ausgeführt. Mit einem geregelten Familienleben ist dies schwer unter einen Hut zu bringen. Die Arbeit an den Wochenenden oder Feiertagen ist dann ebenso normal, wie ein Einsatz spätabends oder nachts.