Fremdsprachen-Berufe bei Behörden

Übersetzer und Dolmetscher, die bei einer Behörde tätig sind, können sich glücklich schätzen:

Sie bekommen ein festes Gehalt und haben – zumindest in den meisten Fällen – einen ähnlich abwechslungsreichen Alltag, wie ihre freiberuflichen oder selbstständigen Kollegen.

Dies bezieht sich sicherlich nicht auf die Art der zu übersetzenden Dokumente und Unterlagen, sondern vielmehr auf die Inhalte, die übertragen werden müssen.

Das Plus an Sicherheit

Wer sich mit der freiberuflichen oder selbstständigen Tätigkeit nicht anfreunden kann, weil ihm dies zu unsicher erscheint, ist in einer Behörde gut aufgehoben.

Einrichtungen, wie der Bundesnachrichtendienst, das Bundessprachenamt oder das Auswärtige Amt punkten nicht nur mit interessanten Arbeitsaufträgen, sondern auch mit einem festen Gehalt.

Monatlich fließt so ein Einkommen in die eigene Kasse, dessen Höhe kalkuliert werden kann – keine Mahnungen und kein Warten auf das Geld.

Überdies sind die entsprechenden Stellen in der Regel gut bezahlt, denn sie orientieren sich an den Gehälter, die im öffentlichen Dienst üblich sind.

Entweder, es wird direkt nach den Tarifverträgen gegangen, die für den öffentlichen Dienst gelten, oder diese dienen zumindest als Orientierung.

Doch nicht nur das Gehalt macht eine Stelle als Übersetzer oder Dolmetscher bei einer Behörde so attraktiv

Hinzu kommen die festen Urlaubstage, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und Anspruch auf gesetzliche Lohnersatzleistungen.
Mutterschafts- und Krankengeld sind hier an erster Stelle zu nennen. Auch der gesetzliche Rentenanspruch besteht nach den derzeitigen Regelungen.

 

Wie eine solche Stelle finden?

Für jeden, der angestellt arbeiten möchte, scheint eine Stelle bei einer Behörde als Übersetzer oder Dolmetscher ein Traum zu sein.

Doch wie kommt man bloß an eine solche Stelle?

Hier gilt es, schon in der Ausbildung vorzusorgen und zwar durch die entsprechende Leistung.

Ein guter bis sehr guter Abschluss, im Idealfall einige Auslandssemester oder ein komplettes Auslandsstudium sind hier die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Weg nach oben. Auch praktische Erfahrungen können nie schaden.

Muttersprachler werden in der Regel bevorzugt eingestellt.

Für die Bewerbung bei einer Stelle im öffentlichen Dienst gelten die hier üblichen Anforderungen, das heißt, dass zum Beispiel ein polizeiliches Führungszeugnis vorgelegt werden muss und durchaus ein Blick auf die persönliche Vergangenheit sowie die der Familie geworfen wird.

Gerade der BND ist hier sehr streng.

Die Behörden schreiben ihre Stellen – auch für Fachübersetzer – meist groß in Tageszeitungen sowie im Internet aus, hier natürlich in erster Stelle auf den eigenen Seiten.