Fernstudium-Vertrag

Zwischen dem Teilnehmer und dem Anbieter des Fernstudienganges wird ein Vertrag geschlossen.

Dieser bildet die Basis für die gesamte Zusammenarbeit. Darin enthalten sind Namen und Anschriften der Beteiligten, Gegenstand, Ziel und Dauer des Lehrgangs, Art des Abschlusses sowie die Bestimmungen die Lieferung der Lernmaterialien betreffend.
Des Weiteren müssen die Gesamtkosten des Fernstudiums genannt werden sowie die Zahlungstermine.

Teilweise wird eine Mindestlaufzeit für den Vertrag angegeben.

Auch müssen Hinweise auf eventuell entstehende Zusatzkosten gegeben werden, sofern solche anfallen können.
Zuletzt sei auf die Kündigungsbedingungen hingewiesen, die im Vertrag natürlich ebenfalls genannt werden müssen.

Nicht vergessen werden darf der Punkt des Widerrufsrechts, dieser Punkt ist für den Teilnehmer von großer Bedeutung.

Je nach Anbieter sind neben diesen Angaben weitere Bestimmungen im Vertrag zu finden.

Diese betreffen zum Beispiel die Daten hinsichtlich eines begleitenden Unterrichts sowie die Zulassungsvoraussetzungen für das Fernstudium.

Ratenzahlung und Rabatte im Vertrag regeln

Wie bereits angesprochen wird auch die Finanzierung im Vertrag geregelt.




Sofern der Anbieter einen Rabatt gewährt, werden auch die diesbezüglichen Modalitäten erwähnt. Nicht für jeden Studiengang gibt es einen Rabatt, teilweise offerieren die Anbieter einen solchen erst, wenn sich jemand nach dem Anfordern der Informationsunterlagen nicht sofort anmeldet.

Einige Teilnehmer haben schon berichtet, dass sie Vergünstigungen angeboten bekommen haben, weil sie einige Wochen und Monate haben verstreichen lassen.

Die Finanzierungskonzepte sind individuell vereinbar und können auf die Lebenssituation des Teilnehmers zugeschnitten werden.

Wird vom Anbieter eine Zeit des „kostenlosen Schnupperstudiums“ angeboten, so sollten auch diese Daten im Vertrag aufgeführt sein.

Rücktritt vom Fernstudium-Vertrag

Vor allem dann, wenn sich der Anbieter nicht strikt an die 14 Tage hält, die der Teilnehmer ohnehin per gesetzlichem Recht von seinem Vertrag zurücktreten könnte, sondern wenn er ihm 28 Tage einräumt.

Welche Möglichkeiten des Studierens der Teilnehmer dann nutzen darf, ob er also zum Beispiel auch die Online-Plattform in Anspruch nehmen kann, hängt von den Regelungen mit dem Anbieter ab.

Hier sollte eventuell die persönliche Betreuung in Anspruch genommen werden.

Werden darüber hinaus weitere Regelungen getroffen, die auf Basis einer individuellen Absprache erfolgten, dann sollten auch diese Punkte mit in den Vertrag aufgenommen werden.

Nur so ist es möglich, späteren Streitigkeiten aus dem Weg zu gehen und auf das vertraglich verbriefte Recht pochen zu können.
Wie in jeder Situation des Lebens ist alles gut, was durch Papier schwarz auf weiß belegbar ist.