Fachübersetzer als Beruf

Der Beruf des Übersetzers ist nicht geschützt, was auch für den des Fachübersetzers gilt. Genau genommen handelt es sich dabei um einen Übersetzer, der sich auf ein bestimmtes Fachgebiet spezialisiert hat.

Die meisten Übersetzer spezialisieren sich früher oder später auf ein Fachgebiet, denn es erleichtert die eigene Arbeit ungemein.

Immerhin ist ein großes sprachliches und fachliches Wissen nötig, wenn ein Text sauber und korrekt übersetzt werden soll.

Dazu gehört auch, dass bestimmte Fachbegriffe bekannt sein müssen, dass die Fachliteratur und Artikel in Fachzeitschriften verfolgt werden müssen, damit der Stand des Wissens in die eigene Arbeit mit einfließen kann.

Das heißt nicht, dass der Fachübersetzer eigene Kenntnisse einbringt, aber wenn er auf dem aktuellen Stand der Forschung ist, erleichtert das das Erkennen von Zusammenhängen in einer Arbeit oder einer Publikation und somit die Übersetzung.

Wer sich nicht spezialisiert, kann den Überblick gar nicht haben und ist darauf angewiesen, mit seinem geringeren Wissen zu arbeiten.

Ein Fachübersetzer hat dennoch ein großes Feld, das er bearbeiten kann.
Man nehme nur einmal den Bereich des Rechts.

Hier gibt es verschiedene Unterbereiche, wie das Vertragsrecht, das Familienrecht oder auch das Wirtschaftsrecht.

Der Übersetzer hat damit genügend Auswahl.

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Der Fachübesetzer übersetzt Fachtexte in seine Muttersprache

Der Fachübersetzer überträgt von einer Fremdsprache in die eigene Muttersprache.
Es gibt auch Freiberufler, die zwischen zwei Fremdsprachen übersetzen, dann müssen sie diese allerdings auch sehr gut beherrschen.

Der Fachübersetzer unterscheidet sich vom Literaturübersetzer oder Medienübersetzer deutlich.
Er hat es nicht mit belletristischen Werken zu tun, sondern ist eher im Sachbuchbereich tätig.

Er kommt auch dann zum Einsatz, wenn zum Beispiel wissenschaftliche Arbeiten übersetzt werden sollen.

Dabei ist der Arbeitsalltag des Fachübersetzers sehr verschieden. So kann es sein, dass er einmal den lieben langen Tag auf Aufträge wartet, das Telefon schweigt und nicht mal mehr Büroarbeit zu erledigen ist.
Ein andermal wiederum wird er mit Anfragen überschüttet und kommt kaum dazu, sein Tagesgeschäft zu erledigen. Das bedeutet aber auch, dass die Arbeit des Fachübersetzers sehr stressig sein kann, er muss daher in der Lage sein, unter Zeitdruck zu arbeiten und dennoch einwandfrei.

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Der Fachübersetzer kann als Freiberufler oder Angestellter arbeiten

Als Fachübersetzer muss man nicht zwingend als Freiberufler tätig sein, möglich ist das Arbeiten auch festangestellt.

So sind zum Beispiel Hochschulen immer wieder auf der Suche nach geeigneten Fachübersetzern.
Allerdings ist das Angebot an Stellen für Fachübersetzer sehr dünn gesät.

Je früher – am besten bereits in der Ausbildung – der Fachübersetzer also damit anfängt, Kontakte zu knüpfen, desto besser wird sich das auf die spätere Auftragslage auswirken.

Weitere Informationen gibt es auch beim Verband der Übersetzer und Dolmetsche und beim Deutschen Verband der freien Übersetzer und Dolmetscher.